TL;DR: Energiekosten sind f nr 37% der sterreicher das gr fte Wohnproblem. K uer rechnen mit Sanierungskosten, bevor sie bieten. Wer den Energieausweis ignoriert, verliert beim Verkaufspreis. Gezielte Sanierung steigert den Immobilienwert um bis zu 25%. F rderungen decken bis zu 30% der Kosten. Sanieren und Preis steuern oder unsaniert verkaufen und Abschl ge akzeptieren.
Kernpunkte auf einen Blick:
-
37% der Österreicher nennen Energiekosten als größtes Wohnproblem (Integral-Trendstudie 2026)
-
Energetische Sanierung steigert Immobilienwert um 15-25%, in Einzelfällen bis 30%
-
Energieeffiziente Objekte erzielen 10% höhere Verkaufspreise
-
Sanierung senkt Energiekosten um 50-80% – Käufer kalkulieren das ein
-
1,8 Milliarden Euro Fördervolumen bis 2030, max. 30% der Investitionskosten
-
Drei Verkaufsoptionen: unsaniert (Preisabschlag), vollsaniert (maximaler Ertrag), teilsaniert (Kosten-Nutzen-optimiert)
Warum der Energieausweis über deinen Verkaufspreis entscheidet
Wir haben in den letzten Monaten etwas beobachtet, das sich wiederholt.
Wenn wir mit Eigentümern über den Verkauf sprechen, kommt früher oder später der Energieausweis zur Sprache. Fast immer dieselbe Reaktion: “Das ist doch Formalität” oder “Käufer interessiert das sowieso nicht”.
Dann zeigen wir die Zahlen. Und dann ändert sich die Einschätzung.
Was die Zahlen zeigen: Energiekosten als Kaufentscheidung
Die Integral-Trendstudie für ImmoScout24.at hat im Jänner 2026 gemessen, was wir aus eigenen Transaktionen bereits kennen: 37 Prozent der Österreicher nennen hohe Energiepreise als wichtigstes und problematischstes Thema rund ums Wohnen.
Steiermark: 45 Prozent. Niederösterreich: 43 Prozent. Kärnten: 40 Prozent.
Das sind keine abstrakten Sorgen. Das sind Menschen, die rechnen, vergleichen und entscheiden.
Wenn du verkaufst, stehst du genau diesen Menschen gegenüber.
Kernpunkt: Energiekosten sind für mehr als ein Drittel der Österreicher das zentrale Wohnthema. Wer verkauft, trifft auf Käufer, die rechnen.
Warum wir als Investoren anders bewerten
Wir kaufen und verkaufen selbst Immobilien. Nicht nur als Dienstleistung für andere, sondern für das eigene Portfolio. Das bedeutet: Wir sitzen auf beiden Seiten des Tisches.
Wenn wir eine Immobilie bewerten, ist der Energieausweis keine Formalität. Wir rechnen durch, was er bedeutet. Für die Finanzierung. Für die Rendite. Für den Ausstieg.
Professionelle Käufer machen dasselbe.
Sie sehen eine Immobilie in Energieeffizienzklasse F oder G und rechnen sofort: Was kostet die Sanierung? Was bleibt vom Kaufpreis, wenn ich das einkalkuliere? Lohnt sich das überhaupt?
Die meisten Verkäufer verstehen nicht, dass der Energieausweis kein Dokument ist. Er ist ein Preishebel.
Kernpunkt: Professionelle Käufer rechnen Sanierungskosten sofort in den Kaufpreis ein. Der Energieausweis ist Verhandlungsbasis, nicht Formalität.
Wie viel Wertsteigerung ist messbar?
Hier werden die Zahlen konkret.
Eine energetische Sanierung steigert den Immobilienwert um 15 bis 25 Prozent. Bei lteren Geb uden teilweise bis 30 Prozent.
Das sind Studien. Das sind Transaktionen, die wir begleitet haben. Das sind Zahlen, die wir in eigenen Kalkulationen verwenden.
Dazu kommt etwas, das viele übersehen:
Energieeffiziente Immobilien erzielen bis zu 10 Prozent höhere Verkaufspreise. Nicht durch bessere Verhandlung oder Marketing. Sondern weil Käufer bereit sind, mehr zu zahlen für etwas, das ihnen langfristig Kosten spart.
Wir haben das selbst erlebt. Bei einer sanierten Immobilie lag der erzielte Preis deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsobjekte. Der Käufer hat nicht verhandelt. Er hat gerechnet. Und er hat verstanden, dass er mit niedrigeren Energiekosten langfristig besser fährt.
Die Rechnung im Kopf des Käufers
Je nach Umfang der Sanierung und Ausgangszustand des Gebäudes lassen sich die Energiekosten um 50 bis 80 Prozent senken.
Zwei vergleichbare Objekte. Eines mit hohen Energiekosten, eines mit niedrigen. Was macht der Käufer?
Er rechnet. Er vergleicht. Und er entscheidet sich für das Objekt, das ihm langfristig weniger Belastung bringt.
Oder er bietet beim unsanierten Objekt deutlich weniger, weil er die Sanierungskosten einkalkuliert.
Genau das passiert gerade am Markt. Wer das nicht versteht, verliert beim Preis.
Kernpunkt: Sanierung steigert den Wert um 15-25%, energieeffiziente Objekte erzielen 10% Preisaufschlag. Käufer rechnen eingesparte Energiekosten in ihre Gebote ein.
Welche Förderungen stehen zur Verfügung?
Hier kommt etwas, das viele Eigent mer bersehen:
In den Jahren 2026 bis 2030 sind jährlich 360 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive vorgesehen. Insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Die Gesamtförderung beträgt maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten.
Das ist strukturelle Unterstützung. Das ist der Unterschied zwischen “Sanierung ist zu teuer” und “Sanierung rechnet sich”.
Achtung: Seit 2. Februar 2026 sind neue Registrierungen nur mehr für den Kesseltausch möglich. Das Zeitfenster wird enger.
Wir sagen das nicht, um Druck zu machen. Wir sagen das, weil wir es in eigenen Projekten erlebt haben: Wer zu spät plant, zahlt drauf. Entweder durch entgangene Förderungen oder durch schlechtere Verkaufspreise.
Kernpunkt: 1,8 Milliarden Euro Fördervolumen bis 2030, bis zu 30% der Kosten werden übernommen. Registrierungsfenster wird enger.
Warum wir anders beraten als die meisten Makler
Die meisten Makler sagen: “Verkauf so wie es ist, der Käufer saniert dann selbst.”
Das funktioniert. Aber es kostet Geld.
Wir sehen das anders. Weil wir selbst investieren. Weil wir wissen, wie Käufer rechnen. Weil wir die Zahlen kennen.
Wer vor dem Verkauf saniert, kontrolliert den Prozess. Du wählst die Maßnahmen. Du steuerst die Kosten. Du nutzt die Förderungen.
Und du verkaufst zu einem Preis, der die Sanierung nicht nur ausgleicht, sondern darüber hinausgeht.
Im ungünstigsten Fall werden etwa ein Drittel bis 50 Prozent der Sanierungskosten durch die Wertsteigerung ausgeglichen. Im besten Fall entsteht ein deutlicher Gewinn.
Selbst wenn die Wertsteigerung nicht alle Kosten abdeckt, gleicht sie einen erheblichen Teil aus.
Die Perspektive aus eigener Betroffenheit
Wir begleiten nicht nur Verkäufe. Wir führen parallel identische Transaktionen für das eigene Portfolio durch.
Das bedeutet: Wenn wir sagen, dass eine Sanierung vor dem Verkauf Sinn macht, dann nicht aus theoretischem Wissen. Sondern weil wir es selbst gemacht haben. Weil wir die Zahlen kennen. Weil wir die Risiken einschätzen können.
Wir versprechen nichts, was wir nicht unter vergleichbaren Bedingungen selbst validiert haben.
Das ist der Unterschied zwischen Beratung und Begleitung.
Kernpunkt: Wer vor dem Verkauf saniert, steuert Maßnahmen, Kosten und Förderungen. Die Wertsteigerung gleicht mindestens ein Drittel der Kosten aus, oft mehr.
Drei Szenarien für deinen Verkauf
Wenn du jetzt verkaufen willst, hast du drei Optionen:
Option 1: Verkauf ohne Sanierung
Du verkaufst im aktuellen Zustand. Der Käufer kalkuliert die Sanierungskosten ein. Dein Verkaufspreis liegt unter dem Potenzial. Du verlierst Geld, das du durch gezielte Maßnahmen hättest realisieren können.
Option 2: Vollsanierung vor Verkauf
Du sanierst umfassend. Du nutzt Förderungen. Du verkaufst zu einem deutlich höheren Preis. Du kontrollierst den Prozess. Du maximierst den Ertrag. Aber: Du investierst Zeit und Kapital.
Option 3: Gezielte Teilsanierung
Du identifizierst die Maßnahmen mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Du verbesserst die Energieeffizienzklasse um eine bis zwei Stufen. Du erhöhst die Verkaufbarkeit. Du hältst die Investition überschaubar.
Welche Option passt, hängt von deiner Situation ab. Von deinem Zeitrahmen. Von deinem Kapital. Von deinem Ziel.
Was nicht funktioniert: Das Thema zu ignorieren und zu hoffen, dass Käufer den Energieausweis nicht ernst nehmen.
Kernpunkt: Drei Optionen mit unterschiedlichen Erträgen und Investitionen. Die richtige Wahl hängt von Zeitrahmen, Kapital und Verkaufsziel ab.
Was wir aus eigenen Fehlern gelernt haben
Wir haben nicht immer so gedacht.
Bei einer der ersten Transaktionen haben wir den Energieausweis als Nebensache behandelt. Wir dachten: Die Lage ist gut, das Objekt ist solide, der Rest ist Verhandlungssache.
Dann kamen die Besichtigungen. Und die Fragen.
“Was kostet die Heizung im Jahr?” “Welche Sanierungen sind nötig?” “Gibt es Förderungen?”
Wir hatten keine guten Antworten. Und das hat sich im Preis niedergeschlagen.
Daraus haben wir gelernt: Der energetische Zustand einer Immobilie entscheidet heute maßgeblich über ihren Marktwert. Ein alter Heizkessel, fehlende Dämmung oder ein Energieausweis in den roten Kategorien mindern den Preis deutlich.
Seitdem planen wir anders. Wir rechnen anders. Wir verkaufen anders.
Und wir begleiten Eigentümer so, wie wir selbst begleitet werden wollten: Mit Transparenz, mit Zahlen, mit Optionen.
Kernpunkt: Eigene Erfahrung zeigt: Wer den energetischen Zustand ignoriert, verliert beim Verkaufspreis. Käufer stellen Fragen, die du beantworten können musst.
Die Entscheidung, die du nicht aufschieben kannst
Wenn du in den nächsten Monaten oder Jahren verkaufen willst, gibt es eine Frage:
Willst du den Preis kontrollieren oder den K ufern die Kontrolle berlassen?
Wer ohne Sanierung verkauft, überlässt dem Käufer die Kalkulation. Der Käufer rechnet die Sanierungskosten ein. Der Käufer verhandelt nach unten. Der Käufer bestimmt den Preis.
Wer vor dem Verkauf saniert, steuert den Prozess. Du wählst die Maßnahmen. Du nutzt die Förderungen. Du verkaufst zu einem Preis, der deine Investition widerspiegelt.
Wir können nicht sagen, welche Option für dich richtig ist. Das hängt von zu vielen Variablen ab.
Aber wir können sagen: Das Thema zu ignorieren kostet Geld.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich eine Sanierung vor dem Verkauf finanziell?
Eine energetische Sanierung steigert den Immobilienwert um 15 bis 25 Prozent. Energieeffiziente Objekte erzielen zusätzlich bis zu 10 Prozent höhere Verkaufspreise. Im ungünstigsten Fall gleicht die Wertsteigerung ein Drittel bis 50 Prozent der Sanierungskosten aus. Förderungen decken bis zu 30 Prozent der Investition ab.
Welche Förderungen gibt es für energetische Sanierungen in Österreich?
Bis 2030 stehen jährlich 360 Millionen Euro aus der Sanierungsoffensive zur Verfügung, insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Die Förderung beträgt maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten. Achtung: Seit 2. Februar 2026 sind neue Registrierungen nur noch für Kesseltausch möglich.
Wie stark beeinflussen Energiekosten die Kaufentscheidung?
37 Prozent der Österreicher nennen hohe Energiepreise als wichtigstes Wohnproblem. In der Steiermark sind es 45 Prozent, in Niederösterreich 43 Prozent. Käufer rechnen mit Energiekosten über 20 bis 30 Jahre und kalkulieren Sanierungskosten direkt in ihre Gebote ein.
Um wie viel lassen sich Energiekosten durch Sanierung senken?
Je nach Umfang der Sanierung und Ausgangszustand des Gebäudes lassen sich Energiekosten um 50 bis 80 Prozent senken. Käufer bewerten diese Einsparung über die gesamte Nutzungsdauer und sind bereit, dafür höhere Kaufpreise zu zahlen.
Welche Sanierungsoption ist die richtige für meinen Verkauf?
Das hängt von drei Faktoren ab: Zeitrahmen bis zum Verkauf, verfügbares Kapital für Investitionen und Verkaufsziel. Option 1 (unsaniert) bedeutet schneller Verkauf mit Preisabschlag. Option 2 (Vollsanierung) maximiert den Ertrag, benötigt Zeit und Kapital. Option 3 (Teilsanierung) optimiert das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Was passiert, wenn ich ohne Sanierung verkaufe?
Der Käufer kalkuliert die Sanierungskosten in sein Gebot ein und bietet entsprechend weniger. Du verlierst die Kontrolle über Maßnahmen und Kosten. Der Verkaufspreis liegt unter dem Potenzial, das du durch gezielte Sanierung hättest realisieren können.
Wie bewerten professionelle Käufer den Energieausweis?
Professionelle Käufer rechnen bei Energieeffizienzklasse F oder G sofort die Sanierungskosten durch. Sie prüfen, ob sich die Investition nach Abzug der Sanierung noch lohnt. Der Energieausweis ist für sie Verhandlungsbasis, keine Formalität.
Warum sollte ich mit Investoren zusammenarbeiten statt mit klassischen Maklern?
Wer selbst investiert, sitzt auf beiden Seiten des Tisches. Wir rechnen durch, was der Energieausweis für Finanzierung, Rendite und Ausstieg bedeutet. Wir versprechen nur, was wir unter vergleichbaren Bedingungen selbst validiert haben. Die Begleitung basiert auf eigener Betroffenheit, nicht auf theoretischem Wissen.
Zusammenfassung: Was du mitnehmen solltest
Die Energiekosten dominieren die Wohnsorgen in Österreich. Das ist keine vorübergehende Stimmung, sondern strukturelle Realität.
Käufer rechnen, vergleichen und entscheiden basierend auf langfristigen Kosten.
Wer verkauft, ohne das zu berücksichtigen, verliert beim Preis. Wer saniert, ohne zu rechnen, verliert auch.
Die richtige Strategie: Gezielte Maßnahmen, klare Kalkulation, Nutzung von Förderungen, Kontrolle über den Prozess.
Wir sagen das nicht aus theoretischem Wissen. Wir sagen das, weil wir auf beiden Seiten des Tisches sitzen. Weil wir kaufen und verkaufen. Weil wir die Zahlen kennen.
Und weil wir Eigentümer so begleiten, wie wir selbst begleitet werden wollten: Mit Transparenz, mit Zahlen, mit Optionen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
-
37% der Österreicher priorisieren Energiekosten beim Wohnen – Käufer rechnen damit vor jedem Gebot
-
Energetische Sanierung steigert den Wert um 15-25%, energieeffiziente Objekte erzielen 10% Preisaufschlag
-
Förderungen decken bis zu 30% der Sanierungskosten, 1,8 Milliarden Euro bis 2030 verfügbar
-
Drei Verkaufsoptionen: unsaniert (Preisabschlag), vollsaniert (maximaler Ertrag), teilsaniert (optimiertes Kosten-Nutzen-Verhältnis)
-
Wer vor dem Verkauf saniert, steuert Maßnahmen, Kosten und Förderungen – und damit den Verkaufspreis
-
Der Energieausweis ist kein Dokument, sondern Preishebel. Wer das versteht, verkauft besser
-
Begleitung basiert auf eigener Investor-Erfahrung: Wir versprechen nur, was wir selbst unter vergleichbaren Bedingungen validiert haben





