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Maklerprovision in Wien — warum 1% statt 3% reicht

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4. Mai 2026

TL;DR: Die marktübliche Abgeberprovision in Wien liegt bei 3% netto. Vires arbeitet mit 1% — und liefert dieselben (oder bessere) Leistungen. Bei 500.000 € Verkaufspreis spart das 12.000 € ohne Qualitätsverzicht. Hier ist die ehrliche Rechnung dahinter.

Was ist die marktübliche Maklerprovision in Wien?

Die Höchstprovision in Österreich ist gesetzlich geregelt (Maklergesetz). Bei Eigentumswohnungen darf der Makler vom Verkäufer und Käufer jeweils maximal 3% des Verkaufspreises (netto) einheben — plus 20% USt, also 3,6% brutto.

De facto verlangen die meisten Wiener Makler den Maximalsatz oder einen Pauschalbetrag, der demselben entspricht.

Wie viel kostet das konkret?

VerkaufspreisProvision 3% (brutto)Provision 1% (Vires)Ersparnis
300.000 €10.800 €3.600 €7.200 €
500.000 €18.000 €6.000 €12.000 €
800.000 €28.800 €9.600 €19.200 €
1.200.000 €43.200 €14.400 €28.800 €

Was muss bei jeder Provision inkludiert sein?

Egal ob 1% oder 3% — diese Leistungen sollten immer im Service inkludiert sein:

  • Bewertung und Preisempfehlung mit Vergleichsobjekten
  • Professionelle Immobilienfotografie (kein Smartphone)
  • Maßstabsgetreue Grundrissdarstellung
  • Digitales Exposé mit allen Kennzahlen
  • Inserierung auf relevanten Portalen (ImmoScout, willhaben, derStandard)
  • Vorqualifizierung von Interessenten (Bonität, Finanzierung)
  • Besichtigungstermine inkl. Vor- und Nachbereitung
  • Verhandlung mit Käufern
  • Begleitung zur Beurkundung beim Notar/Anwalt
  • Energieausweis-Vermittlung

Wann ist eine Provision höher gerechtfertigt?

Es gibt Situationen, in denen ein höheres Honorar sinnvoll sein kann:

  • Sehr seltene Objekte, die einen extrem kleinen Käuferkreis haben (z.B. Penthouses > 5 Mio €)
  • Komplexe Eigentümer-Situationen (Erbengemeinschaft mit 8+ Erben, Auslandsbeteiligung)
  • Sehr hohe Vermarktungskosten (3D-Tour, Drohne, Premium-Inserate, internationale Vermarktung)

Für 90% der Wiener Eigentumswohnungen treffen diese Sonderfälle nicht zu — entsprechend sind 3% in der Regel überhöht.

Wie verdient ein 1%-Makler?

Die Antwort: durch Skalierung und Effizienz. Wenn ein Makler dieselbe professionelle Leistung an mehr Objekte verteilen kann (z.B. durch automatisierte Tools, datengetriebene Bewertung, klare Prozesse), funktioniert auch ein niedrigerer Satz wirtschaftlich.

Das Provisionsmodell ist erfolgsabhängig — Vires erhält die 1% nur bei tatsächlichem Verkauf. Vermarktungskosten, Fotos und Inserate sind im Vorfeld inklusive.

Häufige Fragen

Muss der Käufer auch Provision zahlen?

Ja, Käufer zahlen typischerweise ebenfalls 3% (gesetzlicher Höchstsatz). Bei manchen Modellen wird die Käuferprovision reduziert oder ganz erlassen, das ist verhandelbar.

Wann wird die Provision fällig?

Bei erfolgreichem Verkauf nach Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wenn der Verkauf nicht zustande kommt, fällt keine Provision an (bei seriösen Anbietern).

Kann ich die Provision verhandeln?

Ja, der gesetzliche Höchstsatz ist nur die Obergrenze. Verhandeln ist üblich und legitim — fragen Sie konkret nach 1% oder einem Pauschalbetrag.

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Key Takeaways

  • Marktüblich sind 3% Abgeberprovision (netto), gesetzlicher Höchstsatz
  • 1% reichen für 90% der Wiener Eigentumswohnungen aus
  • Service-Inhalte müssen identisch sein — verhandeln statt akzeptieren
  • Bei 500.000 € Verkauf: 12.000 € Ersparnis ohne Qualitätsverzicht
  • Provision ist erfolgsabhängig — kein Verkauf, keine Kosten

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